Home > Körperformende Operationen
Körperformende Operationen – Operative Behandlungsmöglichkeiten bei überschüssiger Haut
Viele Frauen kommen nach großen körperlichen Veränderungen zu uns – nach deutlicher Gewichtsabnahme, vorausgegangenen Fettabsaugungen oder nach Schwangerschaften. Trotz stabilen Gewichts, gesunder Ernährung und regelmäßigem Sport bildet sich überschüssige Haut oft nicht mehr vollständig zurück.
Oft entsteht dabei nicht nur ein ästhetisches, sondern auch ein emotionales Ungleichgewicht. Der Wunsch, sich im eigenen Körper wieder zuhause zu fühlen, ist zutiefst persönlich – und vollkommen nachvollziehbar.
Körperformende Operationen dienen der gezielten Entfernung überschüssiger Haut und der Wiederherstellung harmonischer Proportionen. Neben ästhetischen Aspekten können auch funktionelle Beschwerden wie Hautreizungen, Bewegungseinschränkungen oder muskuläre Instabilität gelindert werden.

Wann ist eine körperformende Operation sinnvoll?
Eine operative Hautstraffung kann in Betracht gezogen werden bei:
- ausgeprägtem Hautüberschuss nach Gewichtsabnahme oder Fettabsaugung
- erschlaffter Bauchdecke nach Schwangerschaft
- Rektusdiastase (Auseinanderweichen der Bauchmuskulatur)
- chronischen Beschwerden durch eine große oder abgesunkene Brust
- Hautreizungen oder Bewegungseinschränkungen an Oberarmen oder Oberschenkeln
Voraussetzung ist ein stabiler Gewichtsverlauf über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten vor der Operation.
> Mehr
Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)
Eine Bauchdeckenstraffung ist angezeigt bei überschüssiger Haut und erschlaffter Bauchmuskulatur, insbesondere nach Schwangerschaft oder starker Gewichtsreduktion.
Im Rahmen des Eingriffs können:
- Haut- und Gewebeüberschüsse entfernt
- die Bauchmuskulatur bei Rektusdiastase stabilisiert
- die Bauchkontur klar definiert
- ggf. noch verbliebenes Fettgewebe im Rahmen einer Liposuktion entfernt
werden.
Ziel ist eine funktionell stabile Körpermitte und eine proportionierte Silhouette bei möglichst unauffälliger Narbenführung.
Brustverkleinerung und Bruststraffung
Eine sehr große oder stark abgesunkene Brust kann zu erheblichen körperlichen Beschwerden führen, darunter:
- Rücken- und Nackenschmerzen
- Verspannungen im Schulterbereich
- Druckstellen durch BH-Träger
- Hautreizungen in der Unterbrustfalte
Eine Brustverkleinerung reduziert Gewicht und Volumen, während eine Bruststraffung die Form und Position der Brust neu definiert. Beide Verfahren können funktionelle Beschwerden lindern und die Proportionen harmonisieren.
Oberarmstraffung und Oberschenkelstraffung
Nach deutlicher Gewichtsabnahme oder großvolumigen Fettabsaugungen verbleibt häufig ein überschüssiger Hautmantel an Oberarmen oder Oberschenkeln.
Mögliche Beschwerden sind:
- Reibung beim Gehen
- Einschränkungen bei sportlicher Aktivität
- wiederkehrende Hautentzündungen in Hautfalten
Eine operative Straffung entfernt überschüssige Haut und verbessert die Kontur der Extremitäten. Wir kombinieren die Oberarm- und Oberschenkelstraffung immer mit einer Liposuktion im Straffungsgebiet.

Was sind die medizinischen und ästhetischen Ziele einer körperformenden Operation?
Ziel einer körperformenden Operation ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen medizinischer Sicherheit, funktioneller Verbesserung und einem ästhetisch natürlichen Ergebnis.
Im Mittelpunkt stehen eine präzise chirurgische Planung, gewebeschonende Techniken und eine individuelle Anpassung an Ihre anatomischen Voraussetzungen.
> Mehr
Bauchdeckenstraffung
Im Rahmen einer Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) wird überschüssige Haut entfernt und die Bauchdecke neu modelliert. Bei entsprechender Indikation kann eine ergänzende Liposuktion durchgeführt werden, um die Konturen weiter zu harmonisieren.
Besteht eine Rektusdiastase, kann diese im gleichen Eingriff stabilisiert werden. Dadurch wird die Körpermitte funktionell gestärkt und die Bauchkontur klar definiert.
Die Narbenführung wird sorgfältig geplant und so positioniert, dass sie möglichst diskret innerhalb der Bikinizone verläuft.
Brustverkleinerung und Bruststraffung
Bei einer Brustverkleinerung oder Bruststraffung wird überschüssiges Gewebe reduziert und die Brust neu geformt. Die Brustwarzen werden dabei schonend in eine natürliche, proportionierte Position angehoben.
Eine spezielle Technik der inneren Gewebestabilisierung ermöglicht eine langfristig stabile Form – vergleichbar mit einem „inneren Stütz-BH“ – ohne den Einsatz körperfremder Materialien.
Ziel ist die Wiederherstellung ausgewogener Proportionen bei gleichzeitiger funktioneller Entlastung.
Oberarm- und Oberschenkelstraffung
An Oberarmen und Oberschenkeln wird überschüssige Haut entfernt und die Kontur neu definiert.
Die Kombination mit einer schonenden Liposuktion im Operationsgebiet ermöglicht eine gewebeschonende Mobilisation, reduziert postoperative Schwellungen und unterstützt einen harmonischen Heilungsverlauf.
Die Narbenführung wird individuell geplant und möglichst unauffällig positioniert.
Bei allen Operationen gilt: Ziel ist nicht die Veränderung Ihrer Persönlichkeit, sondern die Wiederherstellung einer natürlichen, proportionierten Silhouette, die funktionell stabil ist und sich stimmig anfühlt.
Die Entscheidung für eine körperformende Operation erfolgt stets auf Basis einer umfassenden Beratung und einer realistischen Einschätzung der medizinischen Möglichkeiten.

Wie läuft die Operation ab?
Alle körperformenden Eingriffe erfolgen in Allgemeinnarkose. Zu Ihrer Sicherheit und zur optimalen medizinischen Betreuung bleiben Sie eine Nacht stationär. In dieser sensiblen ersten Phase werden Sie engmaschig überwacht und begleitet.
Die postoperative Phase ist entscheidend für ein stabiles und ästhetisch natürliches Ergebnis. In den ersten sechs Wochen sollte konsequent auf Sport und stärkere körperliche Belastungen verzichtet werden.
Je nach Eingriff tragen Sie eine Kompressionsbandage, einen Stütz-BH, einen Kompressionsbolero oder eine Kompressionshose. Diese unterstützen die Heilung, reduzieren Schwellungen und stabilisieren das neu geformte Gewebe.
Wir verwenden selbstauflösendes Nahtmaterial, sodass keine Fäden entfernt werden müssen.
Insbesondere in den ersten Tagen ist eine bewusste körperliche Schonung wichtig – Ihr Körper befindet sich in einer intensiven Regenerationsphase.

Ganzheitlicher Behandlungsansatz bei LISUMED
Körperformende Operationen erfordern chirurgische Präzision, anatomisches Verständnis und eine realistische Einschätzung der individuellen Ausgangssituation.
Im Vordergrund stehen:
- medizinische Sicherheit
- transparente Aufklärung
- natürliche Ergebnisse
- individuelle Behandlungsplanung
Ziel ist nicht die Veränderung Ihrer Persönlichkeit, sondern die Wiederherstellung stimmiger Proportionen und funktioneller Stabilität. Eine körperformende Operation ist stets eine individuelle Entscheidung. Sie erfordert Zeit, Vertrauen und eine transparente, ehrliche Beratung.
Unser Anspruch ist es, medizinische Präzision mit menschlicher Nähe zu verbinden – damit Sie sich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich wieder wohl und selbstsicher in Ihrem Körper fühlen.
Fragen vor der Operation
1. Was passiert am Tag der Operation?
Am Tag Ihrer Operation erscheinen Sie bitte pünktlich und nüchtern zur vereinbarten Uhrzeit. Nach Ihrer Ankunft werden alle Formalitäten erledigt und die Unterlagen geprüft. Im Anschluss folgt ein Gespräch mit dem Operateur, bei dem das Operationsgebiet noch einmal untersucht und angezeichnet wird. Es werden zudem medizinische Fotos zur Dokumentation erstellt. Beim darauffolgenden Gespräch mit dem Anästhesieteam können letzte Fragen zur Narkose geklärt werden. Danach wird ein intravenöser Zugang gelegt, und Sie werden in den OP begleitet – dort schlafen Sie entspannt ein.
In den ersten 24 Stunden nach der Operation empfehlen wir Ihnen eine eingeschränkte Bettruhe. Die Mobilisation sollte sich in diesem Zeitraum auf kurze Wege im Zimmer sowie auf den Toilettengang beschränken.
Am Abend erhalten Sie Ihre erste Thrombosespritze, bevor Sie die Nacht in einem ruhigen Einzelzimmer bei uns verbringen. Am nächsten Morgen erwartet Sie ein leckeres Frühstück, eine ärztliche Visite und – wenn alles gut verläuft – dürfen Sie die Klinik gemeinsam mit einer Begleitperson verlassen. Während des gesamten Aufenthalts sind wir für Sie da – mit Erfahrung, Fürsorge und einem offenen Ohr.
2. Erfolgt die Operation immer in Vollnarkose?
Ja, die Operation erfolgt bei uns grundsätzlich in Vollnarkose. So gewährleisten wir ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort während des gesamten Eingriffs.
3. Wie lange dauert die Operation und ist sie ambulant möglich?
Die Operation dauert in der Regel etwa zwei bis drei Stunden. Bei LiSuMed führen wir den Eingriff grundsätzlich mit anschließender Übernachtung zur sorgfältigen Überwachung durch – im Sinne größtmöglicher Sicherheit und einer optimalen postoperativen Betreuung. Kleinere Eingriffe können in ausgewählten Ausnahmefällen auch ambulant erfolgen.
4. Wie lange brauche ich nach der Operation Kompression?
Wir empfehlen, die Kompressionskleidung in den ersten sechs Wochen nach der Operation konsequent Tag und Nacht zu tragen.
5. Brauche ich nach der Operation Lymphdrainage?
Ja, eine manuelle Lymphdrainage ist nach der Operation in der Regel sehr sinnvoll. Sie kann bereits ab dem zweiten Tag nach dem Eingriff begonnen werden und sollte idealerweise über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen etwa zweimal wöchentlich durchgeführt werden. Die sanfte Behandlung unterstützt die Rückbildung von Schwellungen und fördert eine harmonische Heilung.
6. Müssen die Fäden gezogen werden?
Wir verwenden ausschließlich resorbierbares Nahtmaterial, sodass ein späteres Fadenziehen nicht erforderlich ist.
7. Welche Komplikationen können nach der Operation auftreten?
Über alle möglichen Risiken und Komplikationen der Operation werden Sie in einem ausführlichen ärztlichen Aufklärungsgespräch individuell informiert. Dabei gehen wir auf Ihre persönliche Situation ein und beantworten alle Ihre Fragen in Ruhe.
8. Wann kann ich am Operationstag wieder aufstehen?
Sobald Sie wach und kreislaufstabil sind, dürfen Sie selbstverständlich aufstehen. Am Operationstag sollte sich die Mobilisation jedoch auf kurze Wege im Zimmer sowie auf den Toilettengang beschränken.
9. Ich habe eine weite Heimreise – ist das ein Problem?
Allen Patientinnen, die sich einer körperformenden Operation unterzogen haben, empfehlen wir, für mindestens fünf Tage nach dem Eingriff in Deutschland zu bleiben. Gerade in dieser sensiblen frühen Phase der Wundheilung ist eine engmaschige medizinische Begleitung besonders wertvoll. So können wir Sie persönlich betreuen und den Heilungsverlauf sorgfältig kontrollieren.
10. Ich habe nach der Operation ein Problem – wer hilft mir?
Nach der Operation sind Herr Bugariu, Dr. Majewski, Dr. Sollmann und das Team von LiSuMed über eine Notfall-Handynummer rund um die Uhr (24/7) für Sie erreichbar.
So haben Sie jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner – auch außerhalb der regulären Sprechzeiten.
11. Wann darf ich nach der Operation wieder Sport machen?
Sie sollten in den ersten sechs Wochen nach der Operation auf sportliche Aktivitäten verzichten. Leichte Spaziergänge sind in der Regel bereits zwei bis drei Tage nach dem Eingriff möglich. Moderate sportliche Betätigungen wie Schwimmen oder Fahrradfahren können in ausgewählten Fällen – nach vorheriger Rücksprache mit uns – ab der dritten Woche wieder aufgenommen werden. Eine uneingeschränkte sportliche Betätigung ist in der Regel nach sechs Wochen möglich.
12. Wie sollte ich die Narben pflegen und ab wann sollte ich mit einer Narbenbehandlung beginnen?
Die Narbenmassage stellt einen wichtigen Behandlungsschritt auf dem Weg zu einer weichen und kosmetisch möglichst unauffälligen Narbe dar. Mit der Narbenmassage können Sie etwa 14 Tage nach der Operation beginnen – vorausgesetzt, die Wunde ist reizlos und vollständig verschlossen.
Wir empfehlen, die Massage zweimal täglich für jeweils etwa fünf Minuten durchzuführen, idealerweise über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten nach dem Eingriff. Die Massage sollte mit moderatem Druck erfolgen, entweder mit der Fingerkuppe oder mithilfe eines Narbenrollers. Als Pflegemittel eignen sich silikonhaltige Präparate oder ein neutrales Öl, beispielsweise Babyöl. Ergänzend kann die Narbenpflege durch das Aufbringen von Silikonpflastern unterstützt werden.
13. Ich habe Vorerkrankungen – kann ich trotzdem operiert werden?
Bei bestehenden Vorerkrankungen ist eine individuelle Beratung besonders wichtig. Wir schätzen gemeinsam das Operationsrisiko ein und entscheiden sorgfältig.
Gerne können Sie uns im Vorfeld Ihre medizinischen Unterlagen zuschicken – so prüfen wir, ob eine Operation bei uns grundsätzlich möglich ist oder ob weitere Voruntersuchungen nötig sind.
